
Zielgruppe: Architekten, Bauingenieure sowie Projektsteuerer, Fachplaner und Sonderfachleute, Bauträger und Wohnungsbaugesellschaften, Gebäudemanagement sowie Mitarbeiter von Bund, Ländern und Kommunen und ihrer Gesellschaften. Informationen zur Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung bei den Architekten- und Ingenieurkammern »
Voraussetzungen: Es sind keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen.
Abschluss: Teilnahmezertifikat
Barrierefreiheit im Überblick: Anspruch der Gesellschaft und dringende Notwendigkeit Barrierefreies Bauen / Design for All / Universal Design Demografischer Wandel Handicaps – Was sind Barrieren? Handicaps Geh- und Bewegungseinschränkungen Sehbehinderung und Blindheit Schwer- und Gehörlosigkeit Geistige und psychische Behinderung Klein- und Großwuchs Altersbedingte Einschränkungen Vorübergehende Einschränkungen Ansprüche der individuellen Handicaps an die bauliche Gestaltung die Anlagentechnik den Bereich Leiten und Orientieren / Zwei-Sinne-Prinzip Überblick über gesetzliche Grundlagen, Richtlinien und Förderungen Bundes- und Landesbehindertengleichstellungsgesetz; UN-Konvention Bauordnungsrechtliche Auflagen DIN Normen: DIN 18040: Auswirkungen und Chancen durch die Neuerungen Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude - veröffentlicht 10/2010 Teil 2: Wohnungen – Veröffentlichung folgt in Kürze! Vergleichende Darstellung zu den „alten“ Normen: DIN 18024: Barrierefreies Bauen DIN 18025: Barrierefreie Wohnungen Technische Regeln Kosten und Förderungen Öffentliche Gebäude / öffentlicher Raum Wohnungsbau Planungen für den akuten Fall und für die Zukunft anhand von Praxisbeispielen Bauliche Umsetzung, anlagentechnisch und orientierungsweisend Im Neubau: Gesetzliche Auflagen und sinnvolle zukunftsfähige Lösungsansätze Im Bestand: Spagat zwischen energetischer Sanierung, Denkmalpflege und Norm Kostengesichtspunkte: So viel Technik wie nötig, so wenig wie möglich Öffentliche Gebäude / öffentlicher Raum Erschließung und Zugänglichkeit Eingangsbereich (Türen, Serviceelemente – Schalter) Stufenlose Erreichbarkeit (Rampen, Aufzüge) Treppen Verkehrsflächen (Flure – Türen) Öffentliche Verkehrsflächen (z.B. Parkplätze) Leit- und Orientierungssysteme für Blinde und Sehbehinderte Auditive Gestaltungen: Akustik Einzelne Räume Sanitärräume Umkleiden Veranstaltungsräume Sonstige Besonderheiten Wohnungsbau Wohnformen - Wohnen im Quartier oder allein Neue technische Möglichkeiten und Chancen (Ambient assisted Living - AAL) Erschließungen Gemeinschaftsräume Abstellräume Stellplätze Garten etc. Grundrisszuschnitte (technische Lösungen im Detail) Bäder Küchen Balkone Schwellen
Die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft ist ein fortschreitender Prozess und eine stetig wachsende Gesellschaftsgruppe stellt neue Anforderungen an ihre Umwelt. Damit ist das Thema Barrierefreiheit und barrierefreies Bauen immer weiter in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der neuen DIN 18040: Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen und in den verpflichtenden baulichen Auflagen wieder. Die Berücksichtigung der Barrierefreiheit ist ein wichtiger Bestandteil der Planung geworden. Barrierefreiheit bedeutet mehr als rollstuhlgerechte Unterfahrbarkeit von Möbeln für Rollstuhlfahrer! Nach jahrelanger Diskussion ist es endlich so weit: Die DIN 18040 Teil 1 ist mit Stand 10/2010 veröffentlicht worden und der Teil 1 ist abgeschlossen und wird August/September 2011 veröffentlicht. Die DIN 18024-2 und 18025 werden hierdurch ersetzt. Unser Experte stellt Ihnen die modernen Denkansätze des barrierefreien Bauens mit Bezugnahme auf die neue DIN 18040 anschaulich und praxisnah dar. Anhand von effizienten, erprobten Entwurfslösungen werden Planungsdetails nach Bauteilen / Funktionsbereichen gruppiert sowohl für die Planung für den akuten Fall als auch für zukunftsausgerichtete Planung vermittelt. Die modernen visuellen und auditiven Gestaltungsanforderungen und deren atmosphärischen Möglichkeiten runden das Programm ab.