
Zielgruppe: * Fach- und Führungskräfte der Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, EDV * Mitarbeiter aus Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzleien
Abschluss: Qualifizierte Teilnahmebescheinigung
Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen, müssen alle Unternehmen Bilanz und GuV elektronisch und in standardisierter Form an die Finanzverwaltung übermitteln. Rechtsform- oder größenabhängige Ausnahmen sind dabei nicht vorgesehen. Die zu übertragenden XBRL-Datensätze richten sich nach sog. Taxonomien, die im Prinzip als spezielle, erweiterte Kontenrahmen zu verstehen sind. Obwohl sich die Finanzverwaltung dabei an der HGB-Gliederung orientiert, gehen die geforderten Differenzierungen und Ergänzungen zum Teil deutlich darüber hinaus. Nach den Erfahrungen der Pilotphase ist es in Einzelfällen denkbar, dass über 100 neue Sachkonten angelegt und bebucht werden müssen. Im Herbst 2011 hat das BMF ein Anwendungsschreiben zur vorerst endgültigen Taxonomie veröffentlicht. Wie sehen die Vorschriften zu Inhalt und Form einer E-Bilanz konkret aus? Wie lassen sich Buchungsdaten in das XBRL-Format übertragen? Welche organisatorischen Anpassungen sind in Ihren Buchhaltungs- und IT-Prozessen notwendig? Wie packt man die Umsetzung am besten an? Als Übergangslösung erlaubt die Finanzverwaltung, Bilanz und GuV für 2012 noch in Papierform einzureichen. Für 2013 ist aber zwingend das XBRL-Format vorgeschrieben. Unternehmen mit kalendergleichem Wirtschaftsjahr müssen die Taxonomie daher bereits ab Anfang 2013 in der Buchhaltung abbilden. Das Projekt E-Bilanz gehört zwingend ins Pflichtenheft für das laufende Jahr! Nutzen Sie die verbleibende Zeit zur Vorbereitung und informieren Sie sich, wie Sie die Vorgaben der Finanzverwaltung zur E-Bilanz bestmöglich umsetzen!
* Die E-Bilanz kommt! - Ziele der Finanzverwaltung - Rechtsgrundlagen zur E-Bilanz - Das BMF-Anwendungsschreiben - Erfahrungen aus der Pilotphase - Der weitere Umsetzungs-Zeitplan * Die Taxonomie für die E-Bilanz - Struktur der Taxonomie - GCD- und GAAP-Module - Branchenspezifische Module - Rechtsformspezifische Module - XBRL - die elektronische Sprache für das Financial Reporting - Datenbereitstellung in XBRL * Fehler bei der Datenübermittlung - Wer haftet für falsche Datenübertragung? - Was passiert, wenn die Software streikt? - Konsequenzen und Bußgelder * Umsetzungsvarianten - Integrierte steuerliche Buchführung - Methoden der Steuerbuchführung - IT-gestützte Überleitungsrechnungen - Besonderheiten bei ausgegliedertem Rechnungswesen * Die Umsetzung im eigenen Unternehmen - Prozessanpassung im Finanz- und Rechnungswesen - Änderungen in Kontenplan und Bilanzierungsrichtlinien - Anforderung und Auswirkung auf die IT - Interdisziplinäre Projektorganisation - Der Umstellungsfahrplan - Umsetzungsbeispiele