
Zielgruppe: Architekten, Bauingenieure, Fachplaner und Sonderfachleute, Bauträger, Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaften; Projektmanagementgesellschaften sowie Landes- und Kommunalbauämter. Informationen zur Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung bei den Architekten- und Ingenieurkammern »
Voraussetzungen: Es sind keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen.
Abschluss: Teilnahmezertifikat
berblick über die DIN 276-1: 12/2008 „Kosten im Bauwesen“ Anwendungsbereich Struktur/Inhalte Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung Kostenanschlag, Kostenfeststellung Kostengruppen 1. bis 3. Ebene Ausführungsorientierte Gliederung nach Standardleistungsbuch für das Bauwesen Kostenermittlung Kostenermittlungsverfahren Ermittlungsmethoden nach Elementmethode nach Kostengrobelementmethode nach Flächenarten nach DIN 277 nach Funktionsflächen Zulässige Toleranzgrenzen der Ermittlungsstufen Baupreissteigerungen/Aktueller Stand und Baupreisindex Musterbeispielrechnung Kennwertermittlung Plausibilitätsprüfung Kostenbericht zur Kostenermittlung Baukostenkontrolle Projektstruktur Budgetierung Kostenverfolgung/Prognose Auswertung Kostenträger, -stelle, -art Kostenbericht zur Baukostenkontrolle Projekt- und Kostenrisiken: Verschärfte Auflagen nach der neuen DIN 276 (12/2008) Definition Projekt- und Kostenrisiken Ursachen für Kostensteigerungen Genehmigungsauflagen Baupreissteigerungen Neubaumaßnahmen/Umbaumaßnahmen Nennung von Kostenrisiken im Zuge der Kostenermittlung (DIN 276, Ziffer 3.3.9) Haftungsrisiko Architekt/Fachplaner und aktuelle Rechtsprechung Haftungsbegründende Absprache einer Kostenobergrenze Hinweispflicht auf Kostenrisiken Minderung Haftungsrisiko durch Kommunikation, Information, Transparenz Aktuelle Urteile und ihre Auswirkungen auf die Praxis
Im Zuge der zunehmenden Verschärfung der Rechtsprechung im Zusammenhang mit der Haftung von Architekten und Fachplanern an die Einhaltung vertraglich vereinbarter Baukosten stellt die Fähigkeit zum Baukostenmanagement - insbesondere zur aktiven Kostensteuerung - einen grundsätzlichen Faktor der Verantwortlichen bei der Realisierung von Bauvorhaben dar. Die Ergebnisse der Kostenermittlungen sind eine wichtige Grundlage für die Entscheidungen des Bauherrn und beeinflussen maßgeblich die Frage, ob gebaut wird oder nicht. Ebenfalls stellen sie die Basis für die Berechnung des Honorars dar. Fehlende, falsche oder unbeachtet gebliebene Kostenermittlungen bringen die wirtschaftliche Existenz des Bauherrn in Gefahr. Zum Leidwesen der an der Planung und Überwachung der Ausführung Beteiligten ist das Risiko aus fehlerhaften Kostenermittlungen bei den meisten Haftpflichtversicherungen nicht abgedeckt. Unser Experte vermittelt Ihnen, wie sich die letzten Änderungen der DIN 276 vom November 2006 und Dezember 2008 auf Ihre Praxis auswirken. Anhand von Praxisbeispielen werden Ihnen die Leistungsinhalte der Kostenermittlung, -steuerung und -kontrolle schrittweise und praxisnah vermittelt. Projektrisiken und Kostenrisiken sowie Haftungsrisiken werden herausgestellt und runden das Programm ab. Teilnehmerstimmen: Dieses Seminar hält, was es verspricht. 100 Prozent Praxiswissen zur Kostenermittlung." Holger Schneider, Stadibau GmbH "