
Zielgruppe: Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Betreuungsbehörden; Mitarbeiter/innen aus Betreuungsvereinen; Berufsbetreuer/innen; Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagogen; Verwaltungskräfte aus Sozialämtern, die sich mit der Feststellung des Hilfebedarfes für
Voraussetzungen: Es werden keine speziellen fachlichen Vorkenntnisse vorausgesetzt
Abschluss: Zertifikat
Vermüllte und verwahrloste Haushalte stellen für Helfer und sonstige Beteiligte eine große Herausforderung dar. Beim Hausbesuch schlägt einem schon an der Wohnungstür ein unangenehmer Geruch entgegen, drinnen stapelt sich der Müll. Häufig wird ein solcher Wohnungszustand erst entdeckt, wenn sich Mitmieter über Geruchsbelästigungen beschweren oder Reparaturen ein Betreten der Wohnung notwendig machen. Der Wohnungszustand ist dabei jedoch immer ein Ausdruck dafür, dass sich deren Bewohner in einer persönlich schwierigen Situation befindet, an einer Erkrankung leidet oder alt und gebrechlich ist. Dazu droht nun der Verlust der Wohnung. Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über die Formen der Vermüllung und Verwahrlosung zu vermitteln, die eigene persönliche Einstellung zu reflektieren, den Blick für typische Gefahren zu schärfen und Möglichkeiten der Hilfe zu erarbeiten. Dies dient letztlich dazu, fundierte Entscheidungen treffen zu können, um der Verwahrlosung und Vermüllung zu begegnen und dem Betroffenen den Erhalt seiner Wohnung zu ermöglichen.
Schwerpunkte:
Formen der Vermüllung: Messies, Vermüllungssyndrom, Verwahrlosung und Vermüllung im Alter
Überprüfung der eigenen Einstellung der Helfer und anderer Beteiligter
Typische Gefahren erkennen, Checklisten nutzen
Ziele, Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe.